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Technischer After-Sales-Support rettete die bestehende Kette – das Problem wurde durch den Austausch beschädigter Kettenglieder gelöst



Technischer After-Sales-Support rettete die bestehende Kette – das Problem wurde durch den Austausch beschädigter Kettenglieder gelöst

 

 

Bildunterschrift: Jani Äkäslompolo und weitere Fachleute von Lapua Chains untersuchten beim Kunden vor Ort die beschädigte Förderkette. 


Kunde: Kolmen Kaverin Jäätelö Oy 
Bericht von: Jani Äkäslompolo, Technischer Vertrieb bei Lapua Chains Oy und Ketjumaailma 


"Vor Kurzem waren wir bei einem unserer Kunden, um eine Störung an einer langen Förderanlage zu untersuchen. Die Kette war infolge einer äußeren Beschädigung gerissen. Nachdem der Kunde die Kette repariert hatte, traten Ruckeln, ungewöhnliche Geräusche, Taktungsprobleme und Kettendurchhang an den Umlenkrädern auf. Daraufhin wandte sich der Kunde an unseren technischen Support. 


Wir nahmen den Fall zur Untersuchung auf, stellten jedoch schnell fest, dass eine Ferndiagnose allein nicht ausreichen würde. Um die Ursache zu finden, mussten wir die Anlage im laufenden Betrieb sehen und fuhren deshalb zum Kunden vor Ort. 


Der Produktionsverantwortliche im Werk hatte festgestellt, dass sich die Spannvorrichtung der betroffenen Linie bei jedem Umlauf an derselben Stelle um etwa 2–3 mm bewegte. Auch die Berechnungen des Produktionsleiters deuteten auf denselben Kettenabschnitt und damit auf eine lokale Längendifferenz hin. 


Aufgrund unserer Erfahrung in der Instandhaltung und Fehlersuche vermuteten wir eine Maßabweichung, die dadurch entstanden war, dass sich verschiedene Abschnitte der Kette in unterschiedlichen Verschleiß- beziehungsweise Längungszuständen befanden. Eine solche Abweichung kann entstehen, wenn eine bereits eingelaufene Kette mit neuen Komponenten repariert wird. 


Der ursprüngliche Teil der Kette war bereits ein Jahr in Betrieb. Während dieser Zeit hatte sich die normale betriebsbedingte Kettenlängung gleichmäßig über die gesamte Länge entwickelt. Der neu reparierte Abschnitt hatte diese Längung noch nicht erfahren und sich daher noch nicht vollständig an die bereits eingelaufene Kette angepasst. 


Der erneuerte Kettenabschnitt lief in einer für die Produktion kritischen Förderanlage und beeinflusste vorübergehend die Taktung der Montagelinie. Dadurch entstand die Störung. 


Als Lösung ersetzten wir die beschädigten Kettenglieder durch Glieder, die zur ursprünglichen Kette passten. Danach waren die Störungen der Anlage beseitigt. 


Nicht immer muss eine komplette Förderkette ausgetauscht werden. In manchen Fällen reicht es aus, lediglich einen kleineren Abschnitt zu reparieren. 


Solche Situationen zeigen, wie wichtig ein technischer Support auch nach dem Verkauf ist. Wenn Probleme auftreten, können eine schnelle Fehlerdiagnose und eine enge Zusammenarbeit dazu beitragen, die Produktion schnell wieder in Betrieb zu nehmen. 


Vielen Dank an unseren Kunden für die gute Zusammenarbeit!“ 

 

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