Als weltweit einziger Hersteller von Förderketten gewähren wir für über unsere Website registrierte Lapua ULTRA®-Ketten eine Produktgarantie über die gesamte Lebensdauer der Kette. Dank vollständig finnischer Fertigung und kompromissloser Rohstoffbeschaffung wissen wir genau, wie unsere Ketten hergestellt werden. Die Garantie deckt Material- und Fertigungsfehler ab.
Die Kombination aus Härtungsverfahren und Rohstoff bestimmt die wichtigsten Eigenschaften für die Verschleißfestigkeit. Zu einer hochwertigen Härtung gehört der bestmögliche Rohstoff. Deshalb wählen wir Rohstoffe und Lieferanten sorgfältig aus und setzen auf westliche Lieferquellen.
Bolzen und Buchsen werden durchgehärtet. Im Vergleich zu oberflächengehärteten Teilen steht dadurch eine deutlich größere verschleißfeste Materialschicht zur Verfügung. Die durch Gelenkverschleiß verursachte Längung entwickelt sich langsamer und die Kette bleibt deutlich wartungsärmer.
Bolzen und Buchsen werden stets über die gesamte Länge, einschließlich der Enden, gehärtet. Dies verbessert die Beständigkeit gegen Scherkräfte zwischen den Kettengliedern und erhöht die Bruchfestigkeit. Besonders bei vernieteten Ketten verbessert dies außerdem die Verbindung von Bolzen und Buchsen mit den Seitenlaschen.
Ermüdende Belastungen von der Kettenradseite, insbesondere Lastspitzen, können Buchsen zum Reißen bringen. Dieses Phänomen tritt besonders bei oberflächengehärteten Buchsen auf. Bei unseren geschweißten Ketten verwenden wir deshalb ausschließlich durchgehärtete Buchsen, die Rissbildung wesentlich besser widerstehen.
Bei unseren geschweißten Ketten der Größen M224–M900 werden Bolzen und Buchsen stets geschweißt. Die Förderkettennormen SFS 2380, ISO 1977:2006 und DIN 8167 schreiben dies nicht vor. Dadurch erreichen wir jedoch rund 40 % höhere Bruchkraft und eine deutlich höhere Ermüdungsfestigkeit als bei vernieteten Konstruktionen.
Die Lapua HYBRID®-Härtung ist eine der wichtigsten Innovationen bei Förderketten. Das Verfahren verbindet die besten Eigenschaften von Einsatzhärtung und Durchhärtung und bietet außergewöhnliche Verschleißfestigkeit. Diese ist besonders bei vernieteten Ketten wichtig, die typischerweise mit hohen Geschwindigkeiten laufen.
Bolzen und Buchsen unserer vernieteten Ketten werden stets mit sogenannten Doppelflächen ausgeführt. Diese verhindern ein Verdrehen von Bolzen und Buchsen und erhöhen dadurch die Lebensdauer deutlich. Gleichzeitig bilden die Doppelflächen eine Schulter zur Abstützung der Seitenlasche und ermöglichen besonders feste Nietverbindungen.
Einer der wichtigsten Faktoren für die Lebensdauer von Lapua ULTRA®-Ketten sind enge Presspassungen, insbesondere bei der Verbindung der Bolzen mit den Seitenlaschen. Der Bolzen überträgt alle vom Kettenrad kommenden Kräfte auf die Seitenlasche und von dort auf die gesamte Kette. Für Ermüdungsfestigkeit und Bruchkraft ist eine enge Presspassung entscheidend.
Für den sicheren Zusammenhalt der Kette müssen die Passungen von Bolzen und Buchsen in den Seitenlaschen äußerst präzise sein. Durch unser Schneidverfahren für Seitenlaschen sind die Bohrungen auch bei großen Ketten besonders zylindrisch. Dadurch können die Verbindungen von Bolzen und Buchsen über lange Zeit ermüdungsfrei arbeiten.
Die Seitenlaschen sind ein wesentlicher Faktor für die Kettenfestigkeit. Außerdem werden Mitnehmer und Laschenkonstruktionen häufig an die Seitenlaschen geschweißt. Dank unserer Werkstoffwahl lassen sich Mitnehmer auch unter Anlagenbedingungen mit üblichen Schweißverfahren gut montieren und warten, ohne die Eigenschaften der Kette zu beeinträchtigen.
Die Kältebeständigkeit ist in nördlichen Regionen besonders wichtig, wenn Förderanlagen im Freien betrieben werden. Das von uns verwendete Seitenlaschenmaterial weist eine sehr gute Kältebeständigkeit auf, sodass die Kette ihre Eigenschaften auch unter extremen Bedingungen behält.
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